Klinische Studien

über Low Level Laser bei Tinnitus-Patienten

Erhebung der Kundenzufriedenheit nach der Softlaser-Therapie mit dem EarNoiseEliminator MedicLaser

IHA-GfK, Finn Andersen, Gabriele Deterville, ISO-Zertifiziert (ISO-9001), nach Normen des Swiss-Interview
Die IHA-GfK ist das renommierteste Marktforschungs-Institut der Schweiz. Die in dieser Studie ausgewiesenen Resultate entsprechen 100%ig den gewonnenen Informationen und haben volle Gültigkeit.

Mit 141 Patienten wurde nach der Behandlung mit dem MedicLaser+EarNoiseEliminator eine Befragung durchgeführt. Die Resultate sind erfolgsversprechend, da festzustellen ist, dass andere im Markt bekannte Behandlungsmöglichkeiten weit unter diesen Werten liegen.

Mit dem Softlaser EarNoiseEliminator wird zu 96% Tinnitus behandelt. 56% kennen die Ursache der Beschwerde nicht. Als Hauptursachen der Beschwerde werden Krankheit, Stress & Arbeit, sowie Militär genannt. 42% der Befragten nutzen den Softlaser EarNoiseEliminator während 3 Monaten. Bei 65% der Betroffenen hat sich die Beschwerde um bis zu 25%, bei 20% zwischen 25 - 49% und, bei 9% um 50%-100% verringert. Je länger die Anwendungsdauer, desto besser der Behandlungserfolg. Die Zufriedenheit mit dem Softlaser EarNoiseEliminator liegt bei einer Skala von 0 bis 9 über dem Mittelwert, bei 4.8. Die Zufriedenheit mit dem Softlaser EarNoiseEliminator wächst mit der Dauer der Anwendung sowie mit dem Masse, in welchem sich die Beschwerde verringert hat. 18% nutzen den Softlaser EarNoiseEliminator zusätzlich für andere Behandlungen wie von Gelenken, Akne, Narben und Arthrose. Die Zufriedenheit der Befragten, welche den Softlaser EarNoiseEliminator zusätzlich für andere Behandlungen nutzen, ist (bei einer Skala von 0 bis 9) insgesamt mit einem Wert von 6.38 gut. Die Zufriedenheit mit dem Softlaser EarNoiseEliminator insgesamt wächst mit der Dauer der Anwendung. 54% der Befragten würden den Softlaser EarNoiseEliminator wieder kaufen. 67% würden den Softlaser EarNoiseEliminator weiterempfehlen.

Softlaser Therapie für die Behandlung von Tinnitus mit EarNoiseEliminator EarLaser

Dott. Domenico Cuda, Dott. Antonio R. de Caria, HNO-Abteilung - Klinik von Piacenza, Italien
Die ohne Zweifel aussagekräftigste Studie für die Behandlung mit dem EarNoiseEliminator Earlaser wurde in Italien durchgeführt. Das Zentrum für Behandlung von Tinnitus der HNO-Abteilung der Klinik von Piacenza führte 2007 im Rahmen einer Doppel-Blind-Studie an 46 Tinnituspatienten (27 männlich, 19 weiblich) eine Therapie mit dem EarNoiseEliminator EarLaser durch. Diese Kaltlichtlaser verfügten über 5mW Leistung und eine Wellenlänge von 650nm.

Die Messungen wurden mit dem genormten Bewertungssystem THI (Tinnitus Handicap Inventory, nach Dr. Newman) gewertet. Die Verbesserung nach den Behandlungen war signifikant. Ebenfalls signifikant war die Differenz zwischen der Testgruppe und der Placebogruppe. Die Ergebnisse zeigen einen Behandlungserfolg bei insgesamt 88% der Betroffenen. Bei 62% der behandelten Personen war die Verbesserung sogar markant (um eine Klasse nach THI), bei weiteren 11,6% war die Verbesserung sogar hervorragend (um 2 Klassen nach THI).

Doppelblind-Studie zur Low-Level-Laser-Therapie bei Patienten mit chronischer cochleärer Dysfunktion

Dr. Stefan Tauber et al., HNO-Universitätsklinik und Laser Forschungslabor, Universität München
Studie:
In einer doppelblinden Placebo-kontrollierten Studie wurde die Wirksamkeit von Low-Level-Laser Licht bei 175 Patienten mit chronischem Tinnitus untersucht. Alle Patienten erhielten über 2 Wochen 3 einzelne Bestrahlungen mit einem Dioden-Laser, wobei verschiedene Dioden-Laser mit Wellenlängen von λ = 635-830 nm zur Verfügung standen. Es wurden in einzelnen Gruppen Dosierungen von 4 bis 100 Joule / cm² verwendet. Die Bestrahlungsparameter wurden entsprechend der von uns zuvor etablierten Frequenz-spezifischen Dosimetrie exakt kalkuliert. Die Bewertung des Therapieergebnisses erfolgte anhand von Verlaufsbeurteilungen vor und nach den Laser-Bestrahlungen (nach letzter Bestrahlung: Sofort, 4 Wochen und 6 Monate). Die Lautheit des Tinnitus wurde dazu anhand von Schmalbandrauschen audiometrisch bestimmt (SBR in dB). Visuelle Analog-Skalen (VAS) wurden eingesetzt für 5 verschiedene Parameter (VAS 5P: 0 bis 10) wie Lautheit, Unzufriedenheit, Kontrolle, Stimmung und Stress. Weiterhin erfolgte eine Gesamtbeurteilung des Tinnitus (VAS 0 to 20) durch den Patienten.

Ergebnisse:
Die Low-level-Laser-Therapie wurde ohne Nebenwirkungen von allen Patienten gut vertragen. Im Allgemeinen zeigten höhere Dosierungen eine bessere Verminderung der Ohrgeräusche.

Im Vergleich zur Placebogruppe:
- ist die Tinnitus Lautheit durch Laserlicht von 780 nm tendenziell vermindert.
- wird der Tinnitus durch Laserlicht von 690 und 830 nm hinsichtlich der 5 Parameter gebessert (VAS 5P).
- hat sich die Gesamtbeurteilung des Tinnitus (VAS) durch Laserlicht von 635 bis zu 830 nm deutlich gebessert. Aufgrund dieser Ergebnisse ermöglicht der Tinnitus-Laser mit seinen Bestrahlungsparametern eine innovative und sichere Therapiemöglichkeit bei Patienten mit chronischem Tinnitus. Tinnitus-Laser repräsentiert somit ein neues nebenwirkungsfreies Therapiesystem für den Einsatz bei chronischem cochleären Tinnitus.

Neural correlates of transmeatal cochlear laser (TCL)

Christian M. Siedentopf, Department of Radiology II, Division of Neuroradiology, University Hospital of Innsbruck, Austria
Transmeatal cochlear laser (TCL) treatment has recently been proposed as a therapeutic procedure for cochlear dysfunction such as chronic cochlear tinnitus or sensorineural hearing loss. The aim of this study was to investigate whether TLC has any influence on the central nervous system using functional MRI with healthy young adults. The laser stimulation device was placed on the tympanic membrane of both ears. A laser stimulation run and a placebo run were performed in random order. The participants were unable to differentiate between verum and placebo stimulation. In the comparison of verum to placebo runs, we observed significant activations within the left superior frontal gyrus, the right middle and medial frontal gyrus, the right superior parietal lobule, the left superior occipital gyrus, the precuneus and cuneus bilaterally, the right anterior and the left and right middle and posterior cingulate gyrus and the left thalamus. This network of brain areas corresponds well to results from previous PET studies of patients with tinnitus. Though TCL seems to have a clinically measurable effect on the central nervous system the neurophysiological mechanism leading to the observed activated neuronal network remains unknown.

Laserbehandlung bei Tinnitus-Patienten

Dr. Beyer, Dr. Tauber
Untersuchungen über die räumliche Verteilung des Lichts in der Gehörschnecke wurde mit unterschiedlichen Wellenlängen von der Arbeitsgruppe Dr. Beyer und Dr. Tauber des Laser- Forschungslabors des Klinikums Großhadern (Universität München) durchgeführt. Es wurde eine Leistungsdichte von 4J/cm2 an der Gehörschnecke erreicht. Mit diesem Parameter wurden 30 Patienten innerhalb von 2 Wochen behandelt, von denen 40% leichte bis signifikante Besserungen beschrieben.

Die Erfolge der Studien zeigen: Laserlicht trägt zur Verbesserung des Tinnitus bei. Die Leistung des Softlasers ist so berechnet, dass mit einer Behandlungszeit von 15-30 min die notwendige Leistungsdichte an der Gehörschnecke erreicht wird, um eine erfolgreiche Behandlung durchzuführen.

Von der Ohrmuschel reicht der äußere Gehörgang ins Innere des Ohrs hinein, daran anschließend befindet sich das Trommelfell. Über das Trommelfell werden die Schallwellen zum Innenohr geleitet, das von einer harten Knochenkapsel umgeben ist und aus einem verzweigten System von Gängen und Hohlräumen besteht, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. In dieser knöcherne Schnecke befinden sich die Hörsinneszellen.

Akute oder chronische Überlastungen der Hörschnecke führen zu einer Überforderung der in ihr arbeitenden Hörzellen, woraus eine Schädigung der Hörzellen resultieren kann. Folgen sind z.B. Druck im Ohr, akuter Hörsturz, akuter oder beginnenden Tinnitus, Hörverzerrung, Schwerhörigkeit oder Schwindel.

Durch die natürliche Einbettung der Gehörschnecke in den Schädel ist sichergestellt, dass die Laserstrahlung des Softlasers durch das Trommelfell genau zu den Hörzellen gelangt und so die oben genannten Symptome behandelbar sind.

Softlasertherapie zur Behandlung von Tinnitus

Dr. R. Teggi, Dr. C. Bellini, Dr. M. Bussi, IRCCS San Raffaele - Universität Vita e Salute - Mailand, Italien
Zwischenbericht
Die Resultate der Softlasertherapie wurden mit den Ergebnissen aus einer Placebo Gruppe verglichen: Von gesamt 30 Patienten pro Gruppe liegen zum jetzigen Zeitpunkt die Daten von 13 Personen pro Therapie-Gruppe und von 16 Personen der Kontroll-Gruppe vor. Die Doppelblindstudie wird nach dem Zufallsprinzip durchgeführt; die Laser der Placebo Gruppe sind identisch mit den Geräten der Gruppe, welche die Softlasertherapie ausführte, jedoch ohne Ausstossen des Therapie-Lichts. Die Laserbehandlung wurde lokal mit dem EarNoiseEliminator EarLaser durchgeführt, 20 Minuten täglich während 4 Monaten. Daten des Lasers: 5mw, 650nm, total aufgenommene Energie pro Anwendung 6 Joule/c.

Fazit: Verbesserung der physischen Eigenschaften des Tinnitus: Lautstärke wurde vermindert. Unter anderem keine statistischen Variationen der Werte THI und der Skalen VAS. Es wurden keine negativen Nebenwirkungen registriert. Der Tinnitus ist nach der Therapie leichter maskierbar und die Anzahl der Patienten mit Hyperakusis hat abgenommen. Diese Daten empfehlen eine mögliche Anwendung von Softlasern vereint mit TRT um die Faktoren, welche hauptsächlich den Erfolg der Klangtherapie behindern, positiv zu beeinflussen. (Der Zwischenbericht dieser Studie ist auf Anfrage in italienischer Sprache erhältlich.)

Kombinierte Low-Level-Lasertherapie und Ginkgo-Biloba-Extrakt als Blindversuch zur Behandlung von Tinnitus

Olivier J., Plath P., Laser Therapy, 5:137-139, 1993, John Wiley & Sons, Ltd.
Tinnitus ist eine lästige und oft schwächende Beschwerde neuro-otologischen Ursprungs, aber unbestimmter Ursache. Viele Behandlungsmethoden wurden erprobt, aber bisher war keine wirklich erfolgreich. Die vorliegende vorläufige Studie berichtet über einen Blindversuch mit 40 Patienten, je 20 in einer Versuchs- und in einer Kontrollgruppe, die mit der Lasertherapie in Kombination mit der Einnahme eines Ginkgo-Biloba-Extraktes behandelt wurden.

Alle 40 Patienten erhielten eine Biloba-Extrakt-Injektion, aber nur die 20 Versuchspatienten bekamen tatsächlich Laserbestrahlungen, acht Tage lang täglich acht Minuten.

Die Kontrollgruppe erhielt nur eine vorgetäuschte Bestrahlung. Von der Versuchsgruppe gaben 50 % an, dass sich ihr Tinnitus um mehr als 10 dB reduziert habe, verglichen mit 5 % in der Kontrollgruppe sowohl bei der Selbsteinschätzung als auch bei den audiometrischen Ergebnissen.

Obgleich es sich nur um einen vorläufigen Bericht handelt, sind die Ergebnisse sehr ermutigend, und die Autoren empfehlen diese kombinierte Fotochemotherapie als vielversprechende Behandlung des Tinnitus.

Wirksamkeit von transmeataler Softlaser-Bestrahlung bei chronischem Tinnitus

Gungor-A, Dogru Süden, Cincik H Erkul Osten, Poyrazoglu Osten. HNO-Abteilung, Haydarpasa-Lazarett, Istanbul, Türkei.
Ziel der Studie ist die Bewertung der Wirksamkeit von 5 mW Laserstrahlung bei der Behandlung von chronischem Tinnitus. Studiendesign: Potentielle, randomisierte Doppelblind-Studie. Studienmethodik: Diese Untersuchung umfasste 66 Ohren von 45 Patienten mit chronischem, einseitigem oder doppelseitigem Tinnitus. Ein 5 mW Laser mit einer Wellenlänge von 650nm oder ein Placebolaser, wurde für 15 Minuten transmeatal appliziert, einmal täglich für die Dauer von einer Woche. Auf einem Fragebogen mit einer 5-Punkte Skala haben die Patienten ihre Symptome vor, sowie zwei Wochen nach der Laserstrahlung registriert. Eine Verminderung von einem Skalapunkt bezüglich der Lautstärke, der Dauer und des Grads des Tinnitusgeräusches, stellt ein Verbesserung dar.
Ergebnis: Die Lautstärke, die Dauer und der Belastungsgrad von Tinnitus wurde in bis zu 48.8, 57.7 und 55.5 Prozent der Patienten in der aktiven Lasergruppe verbessert. Keine signifikante Verbesserung wurde in der Placebo Lasergruppe beobachtet.
Fazit: Es hat sich herausgestellt. Dass eine transmeatale, niedrige (5 mW) Stromlaserstrahlung für die Behandlung von chronischem Tinnitus nützlich ist.

Laserbehandlung nach erfolgloser medikamentöser Behandlung

Prof. Shiomi
Die Arbeitsgruppe von Prof. Shiomi der Medizinischen Fakultät der Universität Kyoto in Japan behandelte 38 Patienten nur mit Laser. Alle Patienten hatten schon mehrere allerdings erfolglose medikamentöse Behandlungen hinter sich. Die Patienten haben bei ihren Symptomen Veränderung in Lautstärke, Dauer und Störgrad des Tinnitus beschrieben. Es ergaben sich bei 26% der Patienten eine Verbesserung der Dauer, Erleichterung bei 58% in Lautstärke und bei 55% im Störgrad des Tinnitus, bei 2 Patienten verschwand der Tinnitus sogar komplett.

Laserbehandlung bei Patienten, welche seit über 10 Jahre an Tinnitus erkrankt sind

Dr. Hahn
Die Arbeitsgruppe von Dr. Hahn an der medizinischen Fakultät der Universität Prag wendete bei 120 Personen eine Kombinationstherapie an. Die Patienten waren seit mehr als 10 Jahren an Tinnitus erkrankt. Bei mehr als 50% der Patienten ergab sich eine Verbesserung des Tinnitus.
 
Tinnitus Hilfe bei Hörsturz oder Ohrenpfeifen
© 2008 DDRUM AG   Tinnitus
Tinnitus Behandlung und Heilung